Das war der Sunbeam Cup 2015

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein und natürlich jede Menge Wind prägten den 17. Cup vor Mörbisch am See.

 

Knapp 30 Sunbeam Yachten haben sich wie immer am letzten Juniwochenende zum Sunbeam Cup 2015 vor Mörbisch eingefunden. Nach der Begrüßung der mehr als 120 Teilnehmer und Sunbeam Fans durch die Veranstalter Gaby und Freddy Lang, sowie durch Andreas Schöchl als Vertreter von Sunbeam Yachts, gab der Wettfahrtleiter des Yachtclub Mörbisch fast pünktlich um 1430 das Signal zum Auslaufen.

 

Der Start der ersten Wettfahrt war geprägt durch leichten Südwind mit 1-2 bft. Ein Bilderbuchstart gelang Beate und Wolfgang Zeiner auf ihrer Sunbeam 24.2. Eigentlich vom Korsar kommend zeigten die beiden ihre große seglerische Klasse und rundeten auch als erstes Schiff die Luvboje. Knapp dahinter folgte die Sunbeam 30.1 der Familie Piffl-Schmitz. Der Mazdapartner hatte als Unterstützung die Mörbischer Lokalmatadore Andreas Zethner und Herbert Fischl an Bord und lieferte sich mit dem Duo Zeiner ein spannendes Duell. Stets im vordersten Feld zu finden war auch Familie Bräuer auf ihrer Sunbeam 29.

 

Hinter der Führungsgruppe ging ein großer Teil des Feldes nahezu gleichzeitig um die Luvboje und machte sich auf den Weg zur Dwarsboje. Kaum hatten die ersten Boote die Dwarsboje gerundet zog eine Gewitterfront über die Wettfahrtbahn und brachte Böen von bis zu 5 Windstärken mit sich. Hektisches Einreffen auf allen Schiffen war die Folge und als die ersten Teilnehmer um die Leeboje gingen setzte das Startschiff N - ein Winddreher von fast 100° und damit nicht mehr für alle faire Bedinungen machten einen Abbruch notwendig.

 


Nach kurzen Warten und der Rückkehr aller Schiffe ins Startgebiet pendelte sich der Wind auch Nordwest mit guten 2 Windstärken ein und die blaue Flagge mit dem markanten Sunbeam S kündigte einen weiteren Start an. Auch bei diesem Start ging die "Cherrie Min" des Duo Zeiner vorne weg und segelte einen souveränen Lauf ins Ziel. Nichts anbrennen ließ auch Team Piffl und ging als zweiter nach berechneter Zeit über die Ziellinie. Den dritten Platz nach Yardstick eine Sunbeam 25 sicherten sich Erhardt und Herbert Gabriel - unterstützt von Ernst Conrad. Nachlassender Wind führte auf der Zielkreuz noch zu mancher Verschiebung im Feld und der richtige Riecher für den passenden Winddreher war bis auf die letzten Meter vorm Ziel entscheidend.

 

Eine weitere Wettfahrt wurde zwar noch gestartet, aber schon vorm Erreichen der Luvboje ließ der Wind die Teilnehmer im Stich und es musste abgebrochen werden. Einlaufen war angesagt und die Flotte machte sich wieder auf den Weg nach Mörbisch.

 

Per Funk angekündigt, erwarteten schon saftige Kotletts vom Grill und das von Pantaenius Yachtversicherungen gesponserte Stegbier die Segler. Nach einer ersten Stärkung ging der Abend nahtlos ins große Hafenfest über - heiße Rythmen von Didi und kühle Getränken ließen so manchen erst in den frühen Morgenstunden zur Ruhe kommen.


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